Katastrophenschutz im Bezirk Wandsbek
Drs. 22-1011
Kleine Anfrage vom 04.02.2025
Sachverhalt:
Im Tätigkeitsbericht 2023 wird der Katastrophenschutz wie folgt beschrieben:
Ziele
• Sicherstellung eines Krisenstabs im Katastrophenfall
• Ausreichende Warnung, Versorgung und Information der Bevölkerung im Katastrophenfall
Aufgaben
• Koordination des Regionalen Katastrophendienststabes (RKD Wandsbek)
• Ausbildung, Schulung und Information der Stabsmitglieder
• Planung, Vorbereitung und Durchführung der Stabsrahmenübungen
• Bewirtschaftung der Trinkwassernotbrunnen im Bezirk Wandsbek
• Durchführung von Evakuierungen und Öffnung von Notunterkünften
• Vernetzung und Kontaktpflege zu den Hilfsorganisationen sowie zu den Einsatzorganisationen
Zahlen, Daten und Ergebnisse aus 2023
• Aufstellung und Ausbildung des Regionalen Katastrophendienststabes
• Planung, Vorbereitung und Durchführung der hamburgweiten Stabsrahmenübung Unwetter/ Stromausfall einschließlich Öffnung von Trinkwassernotbrunnen am 25.11.2023
• Überprüfung der Trinkwassernotbrunnen im Bezirk Wandsbek
• Planung von Stabsarbeit und Kommunikation im Falle eines Blackouts
• Selbstvorsorge
• Vernetzung und Zusammenarbeit mit ehrenamtlichen Organisationen
• Vernetzung und Austausch mit der Behörde für Inneres und Sport (BIS) und den restlichen Hamburger Katastrophenschutzbehörden (alle Bezirksämter, die Behörde für Arbeit, Gesundheit, Soziales, Familie und Integration (BAGSFI), die Behörde für Justiz und Verbraucherschutz (BJV), die Behörde für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft (BUKEA), der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG), die Hamburg Port Authority (HPA) und die Behörde für Wirtschaft und Innovation (BWI))
• Entwicklung einer neuen Struktur der überbezirklichen Zusammenarbeit:
→ Arbeitsgemeinschaft Zivil- und Katastrophenschutz (AG ZKS)
Ausblick auf 2024
• Etablierung der überbezirklichen Zusammenarbeit im Rahmen der Arbeitsgemeinschaft Zivil- und Katastrophenschutz (AG ZKS)
• Stabsrahmenübung im November 2024
• Begehung der Notunterkünfte
Vor diesem Hintergrund fragen wir die Verwaltung:
Das Bezirksamt Wandsbek antwortet wie folgt: 07.02.2025
1. Wie erfolgt ausreichende Warnung, Versorgung und Information der Bevölkerung im Katastrophenfall im Bezirk Wandsbek?
Bezirksamt Wandsbek:
In einem Ereignisfall können Informationen über Soziale Medien (z. B. Instagram @bezirksamt.wandsbek), Warn-Apps (z. B. NINA), Rundfunkdurchsagen, Telefonischer Hamburg
Service und/oder mobile Lautsprecherdurchsagen anlassbezogen weitergegeben werden.
2. Wer gehört zum Regionalen Katastrophendienststab im Bezirk Wandsbek?
Bezirksamt Wandsbek:
Bedienstete des Bezirksamtes, die sich zu einer Mitarbeit entscheiden.